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01 // Editorial

Zwischen Herausforderungen und Chancen: Kiel gestaltet den Wandel

Wir stehen an einem Wendepunkt. Wirtschaftlicher Wandel, digitale Transformation und globale Unsicherheiten stellen Unternehmen und Regionen vor große Aufgaben. Gleichzeitig entstehen neue Chancen für Innovation, Nachhaltigkeit und Wachstum.

Kiel nutzt diese Chancen aktiv. Gemeinsam mit Unternehmen, Wissenschaft, Politik und Verwaltung gestalten wir die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts – vernetzt, innovationsorientiert und zukunftsfähig.

1. Raum für Transformation schaffen.

Mit dem StrandOrt Kiel entwickeln wir auf einer ehemaligen Industriefläche ein modernes Quartier für nachhaltige Produktion, Innovation und neue Arbeitswelten. Das Projekt steht beispielhaft für den erfolgreichen Strukturwandel in unserer Stadt.

2. Innovationen ermöglichen.

Die Entwicklung von Innovationsquartieren in direkter Nachbarschaft zu Hochschulen und Forschungseinrichtungen stärkt den Wissens- und Technologietransfer und schafft attraktive Perspektiven für Unternehmen und Gründer*innen.

3. Die Industrie von morgen gestalten.

Im Rahmen des Industriepolitischen Dialogs arbeiten wir gemeinsam mit Unternehmen und Partnern an den Zukunftsthemen der industriellen Transformation. Dabei eröffnen sich insbesondere an den Schnittstellen von erneuerbaren Energien, digitaler Fertigung, maritimen Technologien und Dual-Use-Anwendungen neue Entwicklungspotenziale.

4. Digitalisierung voranbringen.

Mit der Digitalen Woche Kiel etablieren wir Jahr für Jahr eine Plattform für digitale Innovationen, neue Geschäftsmodelle und den Austausch über die Zukunft von Arbeit, Technologie und Gesellschaft.

5. International denken – regional handeln.

Als Kiel.Sailing.City positioniert sich Kiel als weltoffener, maritimer und innovativer Wirtschaftsstandort. Gemeinsam mit unseren Partner*innen in der KielRegion stärken wir die überregionale Sichtbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit unserer Region.

Auf den folgenden Seiten geben wir Ihnen einen Einblick in die Projekte, Initiativen und Erfolge des vergangenen Jahres. Zugleich zeigen wir auf, welche Themen und Vorhaben wir vorantreiben, um Kiel auch künftig als innovativen und wachstumsstarken Wirtschaftsstandort weiterzuentwickeln.



Ihr Werner Kässens

Geschäftsführung | KiWi, Kieler Wirtschaftsförderung

02 // Landes-hauptstadt Kiel



Wirtschaftsstandort Kiel:

Wissensintensive Dienstleistungen, innovative Produktion und Fachkräfte aus vier Hochschulen



Der Wirtschaftsstandort Kiel ist mittelständisch geprägt und zeichnet sich in hohem Maße durch wissensintensive Dienstleistungen aus. Doch auch der Produktion kommt in der Landeshauptstadt eine bedeutende Rolle zu – besonders in der maritimen Wirtschaft, der Bahntechnik, dem Maschinenbau und in der Verteidigungsindustrie. Als Hochschulstandort hat Kiel ein enormes Potenzial an künftigen Fachkräften.



Wirtschaftsstandort Kiel in Zahlen





Quellen

(1) Kieler Zahlen (2025): Quartalsdaten IV. Quartal 2025; Landeshauptstadt Kiel, Stadtamt, Statistik und Wahlen; https://kiel.de/de/kiel_zukunft/statistik_kieler_zahlen/_statistische_quartalsberichte/2025/Quartalsbericht_IV_2025.pdf

(2) Statistikamt Nord (2024): Statistikamt Nord; Kiel, Rechtliche Einheiten mit sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und/oder steuerbarem Umsatz im Berichtsjahr 2024; Kiel_Anzahl_RE_Beschäftigte_BJ24

(3) Bundesagentur für Arbeit (2025): Statistik der Bundesagentur für Arbeit; Regionalreport über Beschäftigte, Stand 09.2025; bst-reg-131-0-202509-xlsx

(4) Land Schleswig-Holstein (2025): Zahlen und Fakten, Zahlen zur Bildung, https://www.schleswig-holstein.de/DE/landesportal/land-und-leute/zahlen-fakten/bildung/bildung.html

(5) Statistikamt Nord (2025/2026): Statistikamt Nord, Verzeichnis der berufsbildenden Schulen, Schuljahr 2025/2026

(6) Port of Kiel: Port of Kiel Jahrespressekonferenz https://www.portofkiel.com/news/jahrespressekonferenz-2.html



Wirtschaftsflächen für einen zukunftsfähigen Standort

Gewerbe- und Industrieflächenstrategie:

Weichenstellung für Kiels wirtschaftliche Zukunft

Die Landeshauptstadt Kiel steht vor der anspruchsvollen Aufgabe, die begrenzte Verfügbarkeit von Gewerbe- und Industrieflächen mit einem anhaltend hohen Bedarf an Flächen in Einklang zu bringen. Dabei sollen gleichzeitig die eigenen, städtischen Ziele einer nachhaltigen und ressourcenschonenden städtebaulichen Entwicklung erreicht werden. Um die Landeshauptstadt angesichts dieser Sachlage als attraktiven Unternehmens-, Arbeits- und Lebensstandort weiterzuentwickeln, ist ein abgestimmter, stadtinterner Ansatz für die integrierte Gewerbe- und Industrieflächenentwicklung erforderlich.

Gemeinsam mit dem Stadtplanungsamt und dem Referat für Wirtschaft der Stadt Kiel haben wir uns deshalb auf den Weg gemacht, die Gewerbe- und Industrieflächenstrategie für die Landeshauptstadt Kiel zu entwickeln. Eine Strategie, die die Vision des zukunftsfähigen Wirtschaftsstandorts Kiel formuliert und in konkrete Maßnahmen übersetzt. Im Februar 2024 wurde die Gewerbe- und Industrieflächenstrategie, kurz GIFS, durch die Kieler Ratsversammlung beschlossen.



Umsetzungserfolge in 2025

Schwerpunkte der Maßnahmenumsetzung im Jahr 2025 waren vor allem die Intensivierung der lokalen Kommunikation und die Verstärkung der regionalen Zusammenarbeit in der Gewerbeflächenentwicklung – beispielsweise in Bezug auf interkommunale Gewerbeflächen. Die Überprüfung infrastruktureller Voraussetzungen an Gewerbestandorten war genauso Thema wie die Formulierung individueller Standortprofile (Quartiersprofilierung).

Entwicklung von Vergabekriterien

Aufgrund der Flächenknappheit steht die Landeshauptstadt Kiel vor der Herausforderung, begrenzte kommunale Gewerbeflächen effizient und zukunftsorientiert zu vergeben. In 2025 wurde deshalb ein Prozess gestartet, in dem Kriterien für die Vergabe kommunaler Gewerbegrundstücke der Landeshauptstadt erarbeitet wurden. Diese Kriterien wurden in einem kooperativen Prozess durch die GIFS-AG, unter unserer Federführung, gemeinsam mit der Gesellschaft für angewandte Kommunalforschung mbH (GEFAK) und relevanten Stakeholdern aus Verwaltung, Politik und Wirtschaft entwickelt.

Bewertungsgruppen – quantitative und qualitative Kriterien

Im Rahmen des Prozesses wurden Kriterien formuliert, die eine objektive und nachvollziehbare Auswahl von ansiedlungsinteressierten Unternehmen ermöglichen und den städtischen Zielen und Mehrwerten entsprechen.

Die Kriterien der ersten Bewertungsgruppe fokussieren sich auf objektive Kennzahlen, die auf die jüngste Vergangenheit des Unternehmens schließen lassen. Dazu gehören das Gewerbesteueraufkommen, die Zugehörigkeit zu Fokusbranchen der Landeshauptstadt Kiel, die bauliche Ausnutzung des Grundstückes, die Beschäftigungssituation und der Umsatz.

Die Bewertungskriterien der zweiten Bewertungsgruppe fragen dagegen qualitative Aspekte ab und richten den Blick in die Zukunft. Berücksichtigt werden hier die wirtschaftlichen Entwicklungsabsichten eines Unternehmens, seine Innovationsaktivitäten und dessen Beitrag zum Klimaschutz.

Hier geht es zur vollständigen Gewerbe- und Industrieflächenstrategie.





Ansprechpartnerin: Sabeth Koch | Projektleitung Fon: 0431 / 24 84 – 139 | skoch@kiwi-kiel.de

StrandOrt Kiel – Revitalisierung für zukunftsorientierte Wirtschaftsflächen

Der StrandOrt Kiel ist mit seinem 34 ha großen Areal eine der wichtigsten innerstädtischen Gewerbeflächen seit Jahrzehnten. Er bietet größtes Zukunftspotenzial für nachhaltige Produktion. Hier entstehen Wirtschaftsflächen mit einer modernen, digitalen Infrastruktur und Mobilität für die Industrie 4.0 und industrienahe Dienstleistungen. Wir als KiWi haben das Projektmanagement für die gesamte Entwicklung des StrandOrt Kiels übernommen.

Technische, verkehrliche und energetische Faktoren werden auf dem gesamten Areal neu gedacht. Nach der Revitalisierung werden große Hallenflächen für nachhaltige und innovative Produktion zur Verfügung stehen. Direkte Schienenanbindung bis in die Produktionshallen, moderne Infrastruktur für Büro- und Entwicklungseinheiten und die Nähe zu internationalen Seewegen machen den Standort aus.

Neuer Raum für moderne Hallenflächen

Im Jahr 2025 standen wichtige Meilensteine für die Weiterentwicklung des StrandOrts an. Um die Erschließung des Geländes erneuern zu können und die kostbaren Flächen mit einer neuen Bebauung besser und effizienter nutzen zu können, wurden bereits alte, nicht mehr revitalisierungsfähige Hallen zurückgebaut. Der Rückbau der ersten beiden Gebäudekomplexe wurde abgeschlossen - aktuell sind noch 15 Gebäude auf dem Gelände vorhanden.



Rückbau am StrandOrt Kiel



Altlastensanierung am StrandOrt Kiel

StrandOrt Walk'n' Talk

Seit 2021 hat sich das Format der StrandOrt Walk’n'Talk Touren als fester Bestandteil unseres Angebots etabliert. Es verbindet Bewegung an der frischen Luft mit direkter Information und persönlichem Austausch. Unter den Gästen waren Betriebsausflüge aus der Region ebenso wie Urlauber*innen, interessierte Bürger*innen und viele ehemalige Mitarbeiter*innen. Alle erhielten dabei einen Einblick in die Revitalisierungspläne und konnten Fragen stellen sowie Unklarheiten klären. Die Walk’n'Talk Touren haben sich so zu einer wirkungsvollen Plattform entwickelt, um über aktuelle Entwicklungen zu informieren und den Dialog mit ganz unterschiedlichen Zielgruppen zu fördern. Künftige Termine und Anmeldemöglichkeiten finden Sie hier.





Ansprechpartner: Philip Weiß | Projektleitung Fon: 04 31 / 24 84 - 135 | pweiss@kiwi-kiel.de







Interkommunales Gewerbegebiet Barkauer Land

Gemeinsam Perspektiven schaffen

Auf rund 89 ha Gesamtfläche wollen die Gemeinden Klein Barkau, Großbarkau und Honigsee gemeinsam mit der Landeshauptstadt Kiel das neue interkommunale Gewerbegebiet Barkauer Land entstehen lassen. 2025 wurde ein Projektteam aufgestellt und eine klare Rollen- und Aufgabenverteilung festgelegt. Wir wurden gemeinsam mit der Wirtschaftsförderungsagentur des Kreises Plön mit der Prozesssteuerung der Realisierungsprüfung beauftragt.

Kräfte bündeln

Mit dem interkommunalen Gewerbegebiet Barkauer Land startet ein neues Kapitel der interkommunalen Zusammenarbeit, um dem knappen Angebot an Gewerbeflächen innerhalb der Kieler Stadtgrenzen zu begegnen und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Region zu stärken. Die Zusammenarbeit ermöglicht den Gemeinden, zukünftig neue Arbeitsplätze und Wertschöpfung in der Region zu schaffen und die Einnahme von Gewerbesteuern zu generieren. So ein interkommunaler Verbund wäre die erste wirtschaftspolitische Infrastrukturpartnerschaft der Landeshauptstadt Kiel mit Gemeinden aus dem Kreis Plön.

Björn Demmin, Landrat des Kreises Plön

Peter Krebs, Leitender Verwaltungsbeamter des Amtes Preetz-Land

Dr. Ulf Kämpfer, ehem. Oberbürgermeister und Wirtschaftsdezernent der Landeshauptstadt Kiel

„Die Wirtschaft der Kiel-Region will wachsen! Kiel und die Gemeinden des Kreises Plön stehen vor der gemeinsamen Herausforderung, moderne und verkehrlich gut angebundene Gewerbeflächen anzubieten. Eine interkommunale Zusammenarbeit bietet uns die Chance, wirtschaftliche Entwicklung nicht nur lokal, sondern regional gemeinsam voranzutreiben. Es ist für alle Beteiligten eine strategische Investition in die Zukunft.“

Dr. Ulf Kämpfer | im gemeinsamen Pressetermin im Februar 2025





Verkehrliche Anbindung an die Landeshauptstadt

Das neue Interkommunale Gewerbegebiet Barkauer Land wird nur 5,5 km außerhalb der Kieler Stadtgrenzen liegen und bietet auch durch die Fertigstellung der A21 optimale verkehrliche Anbindung an die Landeshauptstadt Kiel.

So geht es 2026 und 2027 weiter

Im April 2026 unterzeichneten die Gemeinden Klein Barkau, Großbarkau und Honigsee und die Landeshauptstadt Kiel einen Letter of Intent als Commitment ihrer Zusammenarbeit für die mögliche Entwicklung des Gebiets.

Eine ökologische, klimagerechte Entwicklung des interkommunalen Gewerbegebiets Barkauer Land hat hohe Priorität. Deshalb startete im März 2026 – vorbereitend für die Machbarkeitsstudie – die Auftragsvergabe für eine Naturkapitalbilanzierung, gefolgt von der Machbarkeitsstudie im Mai 2026. Die Finanzierung der Machbarkeitsstudie wurde neben den Beiträgen der einzelnen Projektpartner*innen mithilfe von Mitteln der IB.SH sichergestellt. Voraussichtlich Mitte 2027 werden die Voruntersuchungen und die Machbarkeitsstudie abgeschlossen sein – sie sind Grundlage für die Entscheidung, ob und wie sich eine gemeinsame Gebietsentwicklung umsetzen lässt.



Ansprechpartner: Christian Kliesow Remeș | Projektleitung Fon: 0431 / 24 84 – 150 | ckliesowremes@kiwi-kiel.de



Urbanes Gewerbegebiet Grasweg

Flächenknappheit begegnen

Für die Landeshauptstadt Kiel stellt die Flächenknappheit bei einem gleichzeitig anhaltend hohen Flächenbedarf eine zentrale Herausforderung dar. Dies gilt auch im Bereich der Gewerbeflächenentwicklung. Eine große Entwicklungschance besteht in der Nachverdichtung und Optimierung bestehender Gewerbegebiete. Das Gewerbegebiet Grasweg-Holzkoppelweg bietet das Potenzial, Bestandsflächen optimaler zu nutzen.

Nachverdichtungspotenziale

Wir entwickeln in Zusammenarbeit mit der Stadtplanung und dem Tiefbauamt der Landeshaupstadt Kiel sowie mit dem Stadtplanungsbüro BPW aus Bremen und der SHP Verkehrsplanung aus Hannover einen städtebaulichen Rahmenplan. Das Ziel: Nachverdichtungspotenziale zu erkennen und weitere Synergien mit dem umgebenden Stadtraum auszubauen.

Die direkte Nachbarschaft zu starken Impulsgeber*innen wie dem Wissenschaftspark Kiel, der Christian-Albrechts-Universität sowie dem Kieler Innovations- und Technologiezentrum (KITZ) bietet die Chance für Kooperationen und innovative Entwicklungen am Standort.

Impulse für den Grasweg

Im Rahmen einer digitalen Befragung von Unternehmer*innen und Flächeneigentümer*innen aus dem Gebiet sowie vertiefenden Interviews und drei Dialogforen wurden bereits Ideen und Impulse aus dem Gebiet in die Entwicklung des Rahmenplans aufgenommen. Begleitend wird ein Verkehrs- und Mobilitätskonzept entwickelt. Diese Ideen werden nun in Kombination mit den Belangen der zuständigen Fachbereiche der Verwaltung in Entwicklungsszenarien übersetzt, um erneut mit allen Beteiligten in den Dialog zu kommen.



Ansprechpartnerin: Sabeth Koch | Projektleitung Fon: 0431 / 24 84 – 139 | skoch@kiwi-kiel.de

EdisonDrei

revitalisierte Büro- und Hallenflächen in Kiel-Wellsee

Die Immobilie EdisonDrei befindet sich seit 2018 in unserem Eigentum und wurde seither aufwendig revitalisiert. Ziel war es, ein zeitgemäßes und verkehrsgünstig gelegenes Flächenangebot für die Expansion von Kieler Bestandsunternehmen sowie für Unternehmensansiedlungen zu schaffen. Insgesamt entstanden rund 8.500 m² moderne Büro- und Werkstattflächen sowie etwa 4.000 m² Hallenflächen, auf denen heute über 400 Arbeitsplätze angesiedelt sind. Durch die übliche Mieterfluktuation konnten im Jahr 2025 einige Unternehmen ihre Flächen erweitern und neue Mieter erstmalig im Gebäude begrüßt werden. Es entstand eine vielfältige Mietersituation von Handwerksunternehmen über Steuerberater bis hin zu Dienstleistern aus den verschiedensten Branchen. Heute sind 25 Unternehmen im Gebäude ansässig, darunter Firmen wie die Glasfaser Kiel GmbH, Gosch und Schlüter und die SVT Schadensanierung.

So geht es 2026 weiter

Zum Jahreswechsel 2025 / 2026 haben wir damit begonnen, die in die Jahre gekommenen Fassaden der Hallenflächen umfangreich aufzuwerten, um eine weitere Vermietung über die nächsten Jahre sicherzustellen.



Ansprechpartnerin: Betty Seiffert | Projektleitung Fon: 0431 / 24 84 – 141 | bseiffert@kiwi-kiel.de

Wissensquartier Schwentinemündung

maritimes Wissensquartier der Zukunft

Verortet am Kieler Ostufer, verfügt das Wissensquartier Schwentinemündung mit dem Gewerbegebiet Seefischmarkt, dem Campus der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Kiel (HAW Kiel) und dem GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel über eine herausragende Dichte an wissensintensiven Unternehmen, Bildungs- und Forschungseinrichtungen. Die Besonderheiten und Alleinstellungsmerkmale des Quartiers liegen außerdem in seiner räumlichen Lage als zentrales Bindeglied zwischen Kiels Ost- und Westufer, in der identitätsstiftenden Raumstruktur mit der Schwentine und dem Seefischmarkt und einem hohen Kooperations- und Ansiedlungspotenzial. Mit dem Ansatz einer multidimensionalen Flächenentwicklung sollen sowohl inhaltliche, bauliche als auch kooperative Aspekte berücksichtigt werden.

Gewerbe- und Industrieflächenstrategie (GIFS) als Ausgangspunkt

Die Maßnahmen der GIFS sehen vor, für unterschiedliche Gewerbe- und Industriestandorte der Landeshauptstadt überzeugende individuelle Standortprofile samt Entwicklungslinien zu formulieren. Um sämtliche lokalen Expertisen und Interessenslagen zu berücksichtigen, erfolgt die Entwicklung als kooperativer Prozess zwischen Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Quartiersakteur*innen.

Aufbruchstimmung im Wissensquartier Seefischmarkt

Wie lässt sich das Gebiet an der Schwentinemündung als innovatives, vernetztes und zukunftsorientiertes Wissensquartier weiterentwickeln? Eine Impulswerkstatt im September 2025 beschäftigte sich mit genau dieser Frage. Sie bildet das Herzstück des Profilierungsprozesses auf dem Weg zur zukunftsfähigen Entwicklungsstrategie.

Der Prozess, der von uns koordiniert wird, erfolgte im gemeinsamen Schulterschluss mit der Zentrum für maritime Technologie und Seefischmarkt ZTS Grundstücksverwaltung GmbH, dem GEOMAR und der HAW Kiel sowie dem externen Büro für Stadtplanung und strategische Projektentwicklung, stadtland IMPULS aus Köln.

Ergebnisse – inhaltlich, räumlich, strategisch

Inhaltlich stehen die Weiterentwicklung und Konkretisierung maritimer Technologien und Wirtschaftsstrukturen im Fokus. Das Wissensquartier soll in seiner Vorreiterrolle für Innovationen in maritimer und medizintechnologischer Entwicklung weiter gestärkt werden. Zu intensivieren sind zu diesem Zweck eine gelebte Transferkultur und die Kooperation zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Technologie. Es gilt außerdem, Fachkräftepotenziale und Ausgründungen weiter zu fokussieren. Gleichzeitig gilt es, die Attraktivität des Quartiers im Zusammenspiel mit den anliegenden Stadtteilen zu steigern – beispielsweise durch den Ausbau von Gastronomie, Versorgungseinrichtungen, Freizeit- und Kulturangeboten.

Räumlich liegt ein zentraler Schwerpunkt auf dem Ausbau und der Reaktivierung bislang untergenutzter Flächen und der Nachverdichtung von bestehenden Flächen. Die Vernetzung, Orientierung und Erreichbarkeit sollen im Sinne eines „Quartiers der kurzen Wege“ verbessert werden. Ferner gilt es, Unternehmen und Produkte besser erlebbar zu machen – durch die Gestaltung von Vorder- und Rückseiten sowie „Schaufenstern“. Die Integration des Wassers, bzw. der Kaikante, in die Flächennutzung eröffnet einzigartige Gestaltungsmöglichkeiten.

Strategisch soll das gemeinsame Auftreten als Quartier fokussiert werden – beispielsweise durch Erweiterung bestehender oder Schaffung neuer Veranstaltungs- und Kommunikationsformate. Ein gemeinsames Standortmarketing kann wesentlich zur Steigerung der Sichtbarkeit und Bekanntheit beitragen. Weitere Ansätze sind das Etablieren niedrigschwelliger Begegnungsräume und eine bessere Einbindung der angrenzenden Stadtteile.

Die vollständigen Entwicklungslinien für das Wissensquartier Schwentinemündung gibt es hier zum Download.



Ansprechpartnerin: Sabeth Koch | Projektleitung Fon: 0431 / 24 84 – 139 | skoch@kiwi-kiel.de



Industrie am Wirtschaftsstandort Kiel

Industriepolitischer Dialog für die Landeshauptstadt Kiel



Der Industriepolitische Dialog (IpD) ist seit 2015 die Kommunikationsplattform der Industrie in Kiel. Koordiniert von uns als KiWi, treffen sich zu diesem Dialog Vertreter*innen der größten Kieler Industriebetriebe mit Akteur*innen der Landeshauptstadt Kiel, der IHK zu Kiel, dem Unternehmensverband Kiel e.V. sowie regionalen Vertreter*innen der Gewerkschaften IG Metall, DGB und IGBCE.

Zukunftsvision der Industrie in Kiel – Update 2025/2026

2022 wurde im Rahmen des IpD erstmals gemeinsam mit Unternehmer*innen und Betriebsrät*innen der Kieler Industrie ein Visionsprozess durchgeführt – entstanden ist die „Zukunftsvision der Industrie in Kiel". 2025 erfuhr die erste Vision ein Update: In einem Abstimmungsprozess konnten die Teilnehmer*innen die vier Handlungsfelder nach ihrer Priorität gewichten – daraus wurden neue konkrete Maßnahmen abgeleitet. Die Handlungsfelder „Wirtschaftsflächen“ und „Innovation“ erhielten die meiste Zustimmung, gefolgt von den Handlungsfeldern „Marketing“ und „Nachhaltigkeit“.

Die vollständige, aktuelle Zukunftsvision der Industrie in Kiel können Sie hier herunterladen.



Ansprechpartnerin: Dr. Barbara Weig | Innovationsmanagerin Fon: 0431 / 24 84 – 136 | bweig@kiwi-kiel.de



Verteidigungs-industrie

Technisch komplex und innovativ

Seit mehr als 150 Jahren ist die Verteidigungsindustrie ein bedeutsamer Wirtschaftszweig in der Landeshauptstadt Kiel. Heute ist die Verteidigungswirtschaft vor allem eine komplexe Hochtechnologiebranche, in der technische Innovationen eine große Rolle spielen. In bestimmten Hochtechnologien nimmt die wehrtechnische Industrie in Schleswig-Holstein weltweit eine Spitzenstellung ein.

Ein maritimes Innovationsnetzwerk für Schleswig-Holstein

Im September 2025 haben 15 Institutionen mit einem Letter of Intent den Startschuss für ein starkes Netzwerk aus Wirtschaft, Wissenschaft und Militär gegeben: Aktuell wird mit dem TechHUB SVI Nord ein maritimes Innovationsnetzwerk im Dual-Use-Bereich aufgebaut. Der TechHUB SVI Nord wird bei der Entwicklung und Kommerzialisierung maritimer Verteidigungstechnologien durch gezielte Vernetzung mit Industrie, Wissenschaft und öffentlichen Institutionen unterstützen. Außerdem wird er Zugang zu Erprobungsinfrastruktur liefern und den Austausch mit Nutzer*innen und Beratung in Beschaffungsprozessen ermöglichen. Das Ziel: Schleswig-Holstein als führenden Standort für maritime (Dual-Use-) Defence Innovationen zu etablieren.

Verteidigungsindustrie in der Landeshauptstadt

7.400 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen waren 2025 in Kiel direkt in 23 zumeist mittelständisch geprägten Unternehmen in der Verteidigungsindustrie beschäftigt. Das ist gegenüber dem Vorjahr ein Anstieg von rund 12 Prozent. 14 Unternehmen haben über 100 Beschäftigte in der Wehrtechnik (Quelle: D. Hanel, Arbeitskreis Wehrtechnik).

Im Industriepolitischen Dialog ist in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Wehrtechnik das Kieler Positionspapier zur Verteidigungsindustrie entstanden. Das vollständige Papier gibt es hier zum Download.



Ansprechpartnerin: Dr. Barbara Weig | Innovationsmanagerin Fon: 0431 / 24 84 – 136 | bweig@kiwi-kiel.de





Gemeinsam Weichen- stellen: Bahntechnik setzt auf Innovation

Die Bahntechnikbranche spielt in Kiel und Schleswig-Holstein seit jeher eine bedeutende Rolle. Ohne Bahntechnik wird die Mobilitätswende – als wichtige Säule des Klimaschutzes neben der Energiewende – nicht funktionieren. Auf der Konferenz Bahntechnik werden seit 2019 jedes Jahr innovative technische Lösungen aus Unternehmen und Hochschulen für den schienengebundenen Verkehr präsentiert und diskutiert.

Innovationsthemen bei der 7. Konferenz Bahntechnik

Die 7. Konferenz Bahntechnik im Februar 2025 hatte eine zentrale Botschaft: KI, Automatisierung, Sensorik und Robotik sind Technologien, die zu mehr Sicherheit, Effizienz und Attraktivität der Bahn führen können. Kiels ehemaliger Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer betonte in seinem Grußwort die vielen Kompetenzen im Bereich der Kieler Bahntechnik. In den Impulsvorträgen der Konferenz Bahntechnik 2025 drehte sich viel um Innovationen für den Schienenverkehr im ländlichen Raum, innovative Lösungen für die Instandhaltung und das Thema Compliance. Die CAU und die FH Kiel – jetzt HAW Kiel – stellten außerdem ihre Forschungsprojekte der Bahntechnik vor. Im Anschluss an die 7. Konferenz Bahntechnik hatten die Teilnehmer*innen Zeit und Raum, beim Markt der Möglichkeiten in einer messeähnlichen Umgebung zu testen, Fragen zu stellen, zu diskutieren und sich zu vernetzen.

So geht es weiter: Konferenz Bahntechnik in neuen Räumlichkeiten

Die Konferenz Bahntechnik zieht inzwischen so viele Besucher*innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Institutionen an, dass das Event ein neues Zuhause gefunden hat: Zur 8. Konferenz Bahntechnik im Februar 2026 trafen sich die Akteur*innen der Bahntechnikbranche im Audimax der HAW Kiel. Die 9. Konferenz Bahntechnik im Audimax der HAW Kiel findet am 18. Februar 2027 statt.

Beirat Bahntechnik bündelt Kräfte

Der Beirat Bahntechnik Schleswig-Holstein wurde 2019 gegründet und zählt inzwischen 35 Mitglieder, die sich dem Ziel verschrieben haben, das Thema Bahntechnik in Schleswig-Holstein sichtbar zu machen und voranzutreiben. Neue Mitglieder sind herzlich willkommen.

Mehr über die Bahntechnik in Schleswig-Holstein erfahren



Ansprechpartnerin: Dr. Barbara Weig | Innovationsmanagerin Fon: 0431 / 24 84 – 136 | bweig@kiwi-kiel.de



Produktions.netz –

Netzwerk für Produktion und Innovation in Kiel

Ein branchenübergreifendes Netzwerk für produzierende Start-ups und Bestandsunternehmen, so lautete der Wunsch aus der Unternehmerschaft. Mit dem Kick-off des produktions.netz in 2024 setzten wir diesen Wunsch in ein innovatives Format um. Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, Mitarbeitende produzierender Start-ups und Bestandsunternehmen miteinander zu vernetzen und praxisnahe Einblicke in innovative Produktions- und Technologiewelten zu ermöglichen.

Welche technologischen Expertisen haben die produzierenden Unternehmen in Kiel? Welche Möglichkeiten bietet mir der 3D-Druck? Wie kann ich meine Produkte „smartifizieren“? Und was können wir aus dem Silicon Valley lernen?

5. Netzwerktreffen im Dezember 2025

Die Netzwerkmitglieder treffen sich regelmäßig an unterschiedlichen Kieler Innovationsorten wie beispielsweise dem Fab.Lab, dem KITZ, der Digitalen Fabrik der HAW Kiel oder bei innovativen Unternehmen. Im Dezember 2025 fand das 5. Treffen des produktions.netz bei einem traditionsreichen Kieler Technologieunternehmen statt. Nach kurzen, spannenden Impulsen gab es jeweils viel Zeit zum Netzwerken und für den Austausch über Produktion, Projekte und Prototyping.

Das produktions.netz wird aktiv von den Mitgliedern gestaltet und freut sich über weitere interessierte Personen. Zur Zielgruppe gehören neben Geschäftsführer*innen insbesondere Mitarbeitende aus Produktions- und Entwicklungsabteilungen.

Künftige Netzwerktreffen des produktions.netz finden Sie in Kürze auf https://www.kiwi-kiel.de/kiwi/veranstaltungen.





Ansprechpartnerin: Dr. Barbara Weig | Innovationsmanagerin Fon: 0431 / 24 84 – 136 | bweig@kiwi-kiel.de



Innovation im Land zwischen den Meeren

Fehmarn Belt Innovation

Ein Netzwerk über die Landesgrenzen hinaus

Das deutsch-dänische Interreg-Projekt Fehmarn Belt Innovation (FBI) verfolgt das Ziel, die Fehmarnbelt-Region zu einem Innovationsraum zu transformieren. Rund um die drei Themenfelder „Innovatives Bauen“, „Maritim & Marin“ und „Food & Biotech“ werden dafür drei starke Netzwerke aus Clusterorganisationen, Wirtschaftsverbänden, Hochschulen und Unternehmen aufgebaut.

Neue Roadmaps in 2025

In 2025 fanden für die Themencluster „Maritim & Marin“ und „Food & Biotech“ Workshops statt, in denen Roadmaps für das Netzwerk entwickelt wurden. Welche Kernexpertisen gibt es in der Region? Welches sind die wichtigsten Zukunftsthemen? Und wie können die Akteur*innen in Deutschland und Dänemark noch besser über die Landesgrenzen hinweg zusammenarbeiten? Diesen und mehr Fragestellungen widmeten sich Unternehmen und Wissenschaft. Die vollständigen Roadmaps finden Sie hier zum Download.

Wer steckt hinter der Fehmarn Belt Innovation?

Wir haben im Rahmen des Projekts FBI eine umfangreiche Akteurs- und Kompetenz-Analyse in den drei Themenfeldern durchgeführt. Die Studie listet Cluster, Unternehmensverbände, Netzwerke und Kammern sowie wissenschaftliche Einrichtungen, Innovations- und Transferzentren und große Unternehmen. Alle diese Akteur*innen innerhalb der Projektregion Fehmarnbelt, die in den drei Themenfeldern tätig sind, werden jeweils mit Kontaktdaten und einer Beschreibung der jeweiligen Expertise sowie infrastruktureller Ausstattung gelistet.

So geht es 2026 weiter

Auch für das dritte Themencluster „Innovatives Bauen“ wurde in 2026 eine Roadmap erstellt. Während sich die Teilnehmer*innen für die beiden Workshops 2025 in Roskilde und in Kiel getroffen haben, fand der dritte Workshop im Februar 2026 in Maribo auf Lolland statt.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Das Projekt Fehmarn Belt Innovation ist ein Interreg 6a Projekt und wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert.



Ansprechpartnerin: Dr. Barbara Weig | Innovationsmanagerin Fon: 0431 / 24 84 – 136 | bweig@kiwi-kiel.de





Prognos Studie: Innovation und Talente

Wie innovativ sind die Kieler Unternehmen? Welche Innovationstypen gibt es unter den Kieler Unternehmen und welche Unterstützung benötigen diese durch uns als KiWi? Mit diesen Fragestellungen beauftragten wir die prognos AG mit einer zweiteiligen Studie:

Innovationsanalyse der Kieler Wirtschaft

Im ersten Studienteil wurde die prognos AG beauftragt, die Kieler Unternehmen auf ihren Innovationsgrad, verschiedene Innovationstypen und Herausforderungen zu untersuchen. Dazu wurden zuerst vorhandene Statistiken ausgewertet. Daraufhin fand eine Online-Befragung von Kieler Unternehmen statt - insbesondere des produzierenden Gewerbes und der industrienahen Dienstleister*innen. Aus diesen Ergebnissen wurden sechs Innovationstypen herausgearbeitet:



Ziel der Studie ist es, die Stärken und Schwächen im Innovationsverhalten der Kieler Unternehmen zu verstehen und darauf aufbauend zielgruppenspezifische Angebote zu entwickeln. Die KiWi konzentriert sich mit ihrer Unterstützung gemäß der Handlungsempfehlungen der prognos AG vor allem auf die Innovationstypen „Innovation Prospects“, „Innovation Follower“ und „Angehender Innovator“, da dort die größte Hebelwirkung zu erkennen ist. Mehr zu den sechs Innovationstypen erfahren Sie hier.

Zweiter Studienteil

Im zweiten Studienteil wurden Handlungsempfehlungen für uns als KiWi erarbeitet, die darauf abzielen, die privaten F&E-Investitionen der Kieler Unternehmen zu steigern, die Digitalisierung voranzubringen und die Innovations- und Transformationskultur in den Unternehmen zu stärken.

Viele dieser Maßnahmen setzen wir schon heute erfolgreich um – die Ergebnisse des zweiten Studienteils sind zusätzliche Inspiration, um weitere innovative Formate wie das produktions.netz und die Reihe „Schnell und smart innovieren“ ins Leben zu rufen und zu stärken.





Ansprechpartnerin: Dr. Barbara Weig | Innovationsmanagerin Fon: 0431 / 24 84 – 136 | bweig@kiwi-kiel.de



#diwokiel25 – Das Digitalfestival im Norden

Mit rund 240 Veranstaltungen zu relevanten digitalen Fragestellungen, innovativen Formaten und inspirierenden Gästen hat die Digitale Woche Kiel 2025 einmal mehr gezeigt, wie vielfältig und spannend die digitale Zukunft sein kann.

Die Digitale Woche lebt vom Mitmachen, Mitdenken und Mitgestalten. Überall wurde diskutiert, ausprobiert und gemeinsam gelernt. Ob beim Ideenaustausch, in Workshops oder bei Vorträgen – der Wissensfluss war ständig in Bewegung. Orte wie das Wissenschaftszentrum Kiel, der InnoPier, das Coworking Café Cobl, das Segelcamp oder die Seeburg wurden dabei zu lebendigen Treffpunkten für Vernetzung, Inspiration und digitale Innovationen.

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Highlights und Impulse

Ein echtes Highlight war die feierliche Eröffnung mit dem renommierten Zukunftsforscher Tristan Horx sowie dem Philosophen und Autor Christian Uhle, der auch beim Soft Opening mit anregenden Impulsen zu aktuellen Fragestellungen rund um die Entwicklung Künstlicher Intelligenz begeisterte.

Können Unternehmen und Gesellschaft noch auf die großen Tech-Konzerne setzen? Darum ging es im WebMontag Spezial, in dem der Medienwissenschaftler und Autor Martin Andree mit “Big Tech muss weg!” seine persönliche Antwort auf diese Frage gab. Dass auch das Lernen in einer digitalen Zeit neu gedacht werden muss, machte Autor und Blogger Bob Blume im Rahmen von Zukunft:Schule! deutlich: Future Skills können nur mit zeitgemäßen Lernmethoden erfolgreich aufgebaut werden.



Jobperspektiven auf der #diwokiel25

Beim up.load Festival von Kiel.Works standen Themen wie Jobperspektiven in digitalen Berufsbildern im Mittelpunkt – etwa beim Job.Tasting und in Job.Talks, die insbesondere die Zielgruppe der Studierenden im Fokus hatten. Noch jüngere Besucher*innen kamen beim FutureSplash, dem Schulfestival für Klassen 8 bis 10, auf ihre Kosten: Von Workshops zur Medienbildung über kreative Sessions bis hin zum praktischen 3D-Druck war alles dabei.

Viele Highlights der Digitalen Woche Kiel 2025 gibt es zum Nachschauen direkt in der Mediathek!

Unser Aftermovie zeigt in bewegten Bildern die Höhepunkte einer inspirierenden Woche voller digitaler Impulse, spannender Begegnungen und neuer Perspektiven. Vielen Dank an alle Beteiligten!



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So geht es 2026 weiter

Jubiläum für die Digitale Woche Kiel! Die #diwokiel fand 2026 schon zum zehnten Mal statt! Ein besonderer Schwerpunkt lag in der Digitalen Woche 2026 in den dynamischen Entwicklungen rund um Künstliche Intelligenz. In Vorträgen, Workshops und Diskussionsformaten wurden aktuelle Trends, konkrete Anwendungsbeispiele und gesellschaftliche Auswirkungen von KI beleuchtet.

Wir freuen uns schon jetzt auf die #diwokiel27! Diese findet vom 8. bis 14. Mai 2027 statt.





Das #diwokiel-Team:



Kathrin Reinicke | Leitung Fon: 04 31 / 24 84 -215 | kreinicke@kiwi-kiel.de



Yvonne Smith Fon: 04 31 / 24 84 -290 |  ysmith@kiwi-kiel.de



Johannes Dinkel Fon: 04 31 / 24 84 -287 | jdinkel@kiwi-kiel.de





Mathis Wentz Fon: 04 31 / 24 84 -2146 | mwentz@kiwi-kiel.de



Matchmaking für Unternehmen und junge Talente



Mit dem Projekt Kiel.Works haben wir uns mit kreativen Formaten zum Ziel gesetzt, den Kieler Studierenden zu zeigen, dass Kiel ein spannender Ort für den Jobeinstieg mit einer vielfältigen Unternehmenslandschaft ist. Für die Unternehmen geht es um die Gewinnung junger Fachkräfte – denn die sichern Innovation, Wirtschaftswachstum und Zukunftsfähigkeit. Im Januar 2026 endete die Projektlaufzeit von Kiel.Works. Wir gucken zurück auf ein Projekt, dessen Wirkung bleibt.



Vanessa Heermann (li.) und Anne-Marie Schönrock haben das Projekt Kiel.Works seit 2023 geleitet.

Unternehmen sucht Fachkraft – Talent sucht Job

Kiel.Works wurde mit einem klaren Auftrag gestartet: Kieler Studierende frühzeitig mit Kieler Unternehmen zu vernetzen, Abwanderung von Fachkräften zu reduzieren und zu zeigen, dass es in Kiel spannende Arbeitgeber*innen, Hidden Champions und innovative Mittelständler gibt. Gleichzeitig unterstützte das Projekt Unternehmen dabei, bei der jungen Zielgruppe sichtbar zu werden – niedrigschwellig, authentisch und auf Augenhöhe.



0 Veranstaltungen



90 Kieler Unternehmen

bei der Suche nach Fachkräften unterstützt

4.500 junge Talente

auf ihrem Weg in den Jobeinstieg begleitet



Kreative Formate als Begegnungsraum

Wir haben festgestellt, dass viele Unternehmen auf der Suche nach neuen, innovativen Begegnungsformaten für das Recruiting sind. So kann ein Kontakt zustande kommen, aus dem eine Werkstudent*innenstelle, ein Praktikum oder ein spannendes Thema für eine praxisnahe Thesis entsteht – und letztendlich auch ein Jobeinstieg nach dem Studium. Unternehmen finden so auf einem hart umkämpften Markt ihren potenziellen Fachkräftenachwuchs und Studierende haben die Chance, sich schon während ihres Studiums mit dem späteren Jobeinstieg zu beschäftigen, Praxiserfahrung zu sammeln und Unternehmensworkflows kennenzulernen.

Zu den zentralen Eventformaten zählte das Job.Tasting, das seit 2022 erfolgreich junge Talente und Kieler Unternehmen branchenbezogen in besonderen Locations zusammenbrachte. Nach kurzen Pitches der teilnehmenden Unternehmen hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich in lockerer Atmosphäre und bei leckerem Food-Tasting mit Unternehmensvertreter*innen auszutauschen.



Ein weiteres beliebtes Format war der monatliche Lunch.Club im Coworking Café COBL. In einer persönlichen Lunchrunde mit jeweils einem ausgewählten Unternehmen erhielten Studierende exklusive Einblicke in den Arbeitsalltag, Jobperspektiven oder auch konkrete Bewerbungstipps.

Ergänzt wurden die Angebote durch praxisnahe Skill.Coachings mit erfahrenen Coaches sowie seit 2024 durch den von Kiel.Works selbst entwickelten Workshop „Netzwerk statt Lebenslauf". Dieser fand mehrfach in Kooperation mit den Kieler Hochschulen statt und erleichterte Studierenden den Einstieg ins analoge und digitale Netzwerken.

Ein besonderes Highlight war 2023 zudem die Eröffnung der Kiel.Works-Corner im Coworking Café COBL. Mit dieser festen Anlaufstelle rückte Kiel.Works noch näher an die Studierenden heran und bot Ihnen die Möglichkeit, sich im einstündigen Corner.Talk zu individuellen Fragestellungen auszutauschen.





Start-up Beratung

Finanzierung, Skalierung, Netzwerk

Unternehmensgründungen leisten einen wertvollen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Kiel – sie sind Impulsgeber für technologischen und strukturellen Wandel, haben einen positiven Effekt auf die Innovationsfähigkeit der Bestandsunternehmen und sind attraktiv für gut ausgebildete Fachkräfte. Wir beraten und unterstützen Kieler Start-ups insbesondere in der Aufbau- und Wachstumsphase – der Fokus liegt dabei auf jungen Unternehmen mit innovativen, skalierbaren Geschäftsmodellen.

Kiel.Accelerates – ein Boost für Start-ups

Aufbruchstimmung im Coworking-Café COBL: Am 6. Februar 2025 ist Kiel.Accelerates mit einem prototypischen Durchlauf gestartet! Das Start-up-Programm ist eine Initiative von uns als KiWi gemeinsam mit dem KITZ – Kieler Innovations- und Technologiezentrum sowie opencampus.sh. Sie richtet sich an wachstumsorientierte, innovative und zukunftsweisende Start-ups aus Kiel, die eine erste Marktvalidierung erreicht haben und jetzt weiter skalieren wollen. Zum Kick-off kamen die sechs teilnehmenden Start-ups, Mentor*innen, Expert*innen und Partner*innen aus dem Kieler Gründungsökosystem. Start-up-Berater Jan Genge übernahm die Moderation des Abends.

Ziel des Accelerators ist es, Start-ups in ihrer entscheidenden Wachstumsphase gezielt zu fördern – individuell, praxisnah und mit einem starken Netzwerk aus regionalen und überregionalen Expert*innen. Es lagen spannende Monate vor uns – und alle sind hochmotiviert, gemeinsam den nächsten Wachstumsschritt zu gehen…

Jan Genge

Sechs Start-ups beim ersten Durchlauf von Kiel.Accelerates

Die Bandbreite der teilnehmenden Start-ups beim ersten Durchgang von Kiel.Accelerates reichte von Softwarelösungen und Apps über Oberflächenbehandlungen für multifunktionale Verbindungen bis hin zu einer KI-gestützten Plattform für Betroffene häuslicher Gewalt: Mit an Bord waren Vector Insights, nascit, myProtectify, screenable PEUKA und Explo:

Vector Insights

"Kiel bietet mit seiner Nähe zu grünem Strom und starken Sicherheitsnetzwerken die perfekte Basis für innovative Unternehmen, die in die Zukunft denken – so wie wir.“

Mehr über Vector Insights im Kieler Start-up Spotlight.



nascit

„Als Ausgründung aus der Technischen Fakultät der CAU profitieren wir von der Nähe zu hochqualifizierten Forschenden und Talenten.“

Mehr über nascit im Kieler Start-up Spotlight.



myProtectify

„Die enge Startup-Community ermöglicht es, schnell Unterstützung zu finden – sei es durch Mentoring, Kooperationen oder den direkten Draht zu relevanten Stakeholdern.“

Mehr über myProtectify im Kieler Start-up Spotlight.



Screenable

„Wir haben früh gelernt, dass kein Produkt von Anfang an perfekt ist. Daher war der Austausch mit lokalen Netzwerken und Mentor*innen entscheidend für uns.“

Mehr über Screenable im Kieler Start-up Spotlight.



PEUKA

„Eine Herausforderung bei der Suche nach Finanzmitteln ist immer den/ die Investor*in zu finden, der/die am besten zu der Firma, der Vision und dem Gründerteam passt.“

Mehr über PEUKA im Kieler Start-up Spotlight.



Explo

„Schleswig-Holstein und Kiel bieten gezielte Förderprogramme und Gründungszuschüsse, die es erleichtern, Projekte voranzutreiben.“

Mehr über Explo im Kieler Start-up Spotlight.



Health Check und Deep Dives mit Expert*innen

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Kiel.Accelerates startete für die Start-ups mit einem Health Check – als Grundstein für die individuelle Förderung im Programm und die jeweiligen Bedürfnisse. Wo stehen die Start-ups aktuell? Welche Herausforderungen sind entscheidend für ihr Wachstum? Welche Inhalte und Schwerpunkte sind wirklich relevant? Das Ergebnis: gezielte Fragestellungen, ehrliches Feedback und ein individueller Fahrplan für jedes Team.

Im März 2025 fiel auch der Startschuss für monatliche Stammtische. Hier bekamen die Gründerinnen wertvolle Inputs zu Themen wie agiler Organisationsentwicklung, Due Diligence im Kontakt mit Investor*innen oder Impulse zu Führungsstrukturen.

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Dazu kamen Formate wie „Meet the Experts“ ab April, bei denen Themen rund um Finanzierung, Beteiligungsmanagement und Investor*innenansprache vertieft wurden. Im Juni 2025 fand der erste Durchlauf des Accelerator-Programms auf dem Waterkant Festival seinen Höhepunkt und Abschluss.



Der Accelerator wächst - aus Kiel.Accelerates wird KielRegion.Accelerates

Aufgrund der großen Nachfrage kamen Ende 2025 drei weitere Organisationspartner zum Programm dazu: die KielRegion, die Wirtschaftsförderungsagentur Kreis Plön und die Wirtschaftsförderung Kreis Rendsburg-Eckernförde. Die Erweiterung des Radius ermöglicht es, zukünftig auch zusätzlich Start-ups aus den Kreisen Plön und Rendsburg-Eckernförde am Programm teilnehmen zu lassen. In diesem Zuge erfolgte die Namensänderung zu KielRegion.Accelerates. Die offizielle Bewerbungsphase für den zweiten Accelerator-Durchlauf startete im November 2025 für den Programmstart im Februar 2026. Weitere Informationen zum Programm gibt es hier.





Ansprechpartner: Jan Genge | Gründungs- und Start-up-Beratung Fon: 04 31 / 24 84 -137 | jgenge@kiwi-kiel.de







Clean Energy Valley Schleswig-Holstein –

die europäische Zukunftsregion für nachhaltige, klimaneutrale Industrie



Seit 2023 bündeln die Wirtschaftsförderungen und Kooperationspartner*innen entlang der Regionalachse von Heide über Rendsburg und Neumünster bis Kiel ihre Kräfte. Ziel ist es, den Strukturwandel im Energiesektor aktiv zu gestalten und Schleswig-Holstein als führenden Standort für klimaneutrale Industrie zu etablieren. Grüner Wasserstoff spielt dabei eine Schlüsselrolle als Energieträger der Zukunft und eröffnet sowohl ökologische als auch wirtschaftliche Perspektiven.

Das Clean Energy Valley Schleswig-Holstein entwickelt sich dabei zunehmend zu einer Modellregion für die integrierte Energie- und Industrieentwicklung. Entlang der West-Ost-Achse werden die Stärken erneuerbarer Energien, leistungsfähiger Infrastruktur sowie enger Kooperation zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Hand gezielt gebündelt und weiterentwickelt.



Gemeinsam Zukunft gestalten

Mit der Unterzeichnung einer gemeinsamen Projektvereinbarung wurde im Juli 2025 ein wichtiger Meilenstein für den Wirtschaftsstandort gesetzt. Die Wirtschaftsförderungen aus Heide, Rendsburg, Neumünster und wir als KiWi bekräftigen damit unsere enge Zusammenarbeit als Grundlage für die strategische und operative Weiterentwicklung des Clean Energy Valley. Ein klares Commitment der Landräte, Oberbürgermeister und Bürgermeister*innen der beteiligten Regionen unterstützt das gemeinsame strategische Zukunftsprojekt.

Mit der Kooperationsvereinbarung zeigen wir, dass die Region gemeinsam handelt – entschlossen, die Energiewende in industrielle Wertschöpfung, neue Perspektiven und gute Arbeitsplätze vor Ort zu überführen.

Steffen Volk, Projektleitung

Im Fokus stehen dabei insbesondere die Entwicklung von Gewerbe- und Industrieflächen, der Ausbau von Innovations- und Gründungsstrukturen sowie eine gemeinsame Kommunikation und Positionierung der Region. Ziel ist es, die Voraussetzungen für die Ansiedlung nachhaltiger Industrie zu schaffen und den Wandel zu einer klimaneutralen Wirtschaft voranzutreiben.

Flankierend dazu wurde das Jahr 2025 gezielt genutzt, um das Clean Energy Vally als Marke sichtbar zu machen und Akteur*innen entlang der Wertschöpfungsketten zu vernetzen – beispielsweise im Rahmen von Veranstaltungen, Fachdialogen und persönlichen Gesprächen.



Ausblick 2026

Das Clean Energy Valley ist nicht nur ein regionales Zukunftsprojekt, sondern besitzt das Potenzial, sich zu einem wesentlichen Bestandteil einer Europäischen Modellregion zu etablieren. Mit der Net Zero Valley Konferenz Schleswig-Holstein im März 2026 startete ein landesweiter Prozess genau mit diesem Ziel: Schleswig-Holstein zu einem führenden Standort für klimaneutrale Industrie- und Infrastrukturentwicklung zu entwickeln.

Rund 400 Teilnehmende aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kommunen und Landespolitik kamen in den Holstenhallen Neumünster zusammen, um Chancen, Perspektiven und konkrete Projektideen für ein „Net Zero Valley Schleswig-Holstein“ zu diskutieren. Damit hat das Clean Energy Valley eine wichtige Initiative auf den Weg gebracht.

Im Jahr 2026 liegt der Fokus nun auf der konkreten Umsetzung:

  • Entwicklung und Vermarktung interkommunaler Gewerbe- und Industrieflächen
  • Ausbau der Energie- und Wasserstoffinfrastruktur
  • gezielte Ansiedlung von Unternehmen aus den Bereichen erneuerbare Energien und klimaneutrale Produktion
  • Stärkung von Innovation, Vernetzung und Fachkräfteentwicklung

Gleichzeitig wird die europäische Einbindung weiter vorangetrieben, insbesondere mit Blick auf die Net-Zero-Acceleration-Valleys im Rahmen des Net-Zero Industry Acts, die große Chancen für Förderung, Sichtbarkeit und beschleunigte Projektumsetzung bieten.

Mehr zum Clean Energy Valley erfahren Sie unter https://clean-energy-valley.de/





Ansprechpartner: Steffen Volk, Projektleiter Clean Energy Valley Fon: 04 31 / 24 84 - 145 | steffen.volk@cev-sh.de







Regionale Kooperation für nachhaltige Wirtschaftsflächen

Verband der Wirtschaftsförderungen in Schleswig-Holstein (VdW.SH)

stärkt Schleswig-Holsteins Wirtschaft durch Flächenentwicklung, Beratung und Vernetzung

Die wirtschaftliche Zukunft Schleswig-Holsteins hängt von leistungsfähigen Standorten, innovativen Unternehmen und attraktiven Entwicklungsbedingungen ab. Themen wie die Bereitstellung moderner Gewerbeflächen, die Entwicklung bestehender Standorte, Unternehmensansiedlungen, Fachkräftesicherung, Innovationen und Standortmarketing stehen dabei im Mittelpunkt.

Im Verband der Wirtschaftsförderungen in Schleswig-Holstein (VdW.SH) bündeln die 16 lokalen und regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaften des Landes ihre Kräfte, um die Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Schleswig-Holstein nachhaltig zu stärken.

Wirtschaftsförderung in Zeiten des strukturellen Wandels

Gerade in Zeiten wirtschaftlicher und struktureller Veränderungen kommt den Wirtschaftsförderungen eine zentrale Rolle zu. Eine ihrer wesentlichen Aufgaben besteht darin, Unternehmen geeignete Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten – insbesondere durch die Sicherung und Bereitstellung zukunftsfähiger Wirtschafts- und Gewerbeflächen.

Der VdW.SH vertritt die gemeinsamen Interessen seiner Mitglieder gegenüber Politik, Verwaltung, Institutionen und Verbänden. Gleichzeitig dient der Verband als Plattform für den fachlichen Austausch sowie als gemeinsames Sprachrohr für wirtschaftspolitische Themen und Anliegen in Schleswig-Holstein.

Heute vereint der VdW.SH sämtliche 16 Wirtschaftsförderungen des Landes mit rund 300 Mitarbeitenden. Gemeinsam stehen sie für eine Bilanzsumme von etwa 221 Millionen Euro und einen jährlichen Umsatz von rund 36 Millionen Euro. Mit mehr als 450 Veranstaltungen pro Jahr erreicht das Netzwerk der Wirtschaftsförderungen rund 22.000 Teilnehmende und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung und Vernetzung in Schleswig-Holstein.





Ansprechpartner: Werner Kässens, Vorsitzender des Verbands Fon: 04 31 / 24 84 - 280 | wkaessens@kiwi-kiel.de



Mit gebündelten Kräften auf der ExpoReal 2025



Drei Wirtschaftsförderungen, ein gemeinsames Ziel: Den Wirtschaftsraum in der Kiel-Region mit seinen Standortvorteilen sichtbar zu machen und als attraktives Ansiedlungs- und Investitionsziel zu positionieren. Wir waren gemeinsam mit den Wirtschaftsförderungen der Kreise Rendsburg-Eckernförde und Plön auch 2025 wieder unter der Flagge der KielRegion am Schleswig-Holstein Gemeinschaftsstand auf Europas größter B2B-Fachmesse für Immobilien und Investitionen vertreten, der Expo Real.

Durch den nötigen Strukturwandel und die künftigen Herausforderungen für Unternehmen gewinnen gemeinsame Wirtschaftsräume wie die KielRegion immer mehr an Bedeutung. Im Wettbewerb um Unternehmensansiedlungen gilt es, die Kräfte dieser starken Region zu bündeln und sie gemeinsam zu vermarkten.

Vom 5. - 7. Oktober 2026 findet die ExpoReal in diesem Jahr statt - und wir sind wieder dabei!





Planungsdialog



Für eine bedarfsgerechte, nachhaltige und damit zukunftsfähige Gewerbe- und Industrieflächenentwicklung: Im Planungsdialog sind die Wirtschaftsförderungen und Planungsstellen der Städte Kiel und Neumünster und der Kreise Plön und Rendsburg-Eckernförde in einem Verbund aktiv, um den gemeinsamen Wirtschaftsraum zu stärken. Wir als KiWi organisieren seit Jahren die Geschäftsstelle des Planungsdialogs.

Im Zeitraum von 2023 bis 2025 wurde das Gewerbeflächenentwicklungskonzept für den Planungsraum II weiterentwickelt (GEFEK 2.0). Es knüpft an das bestehende regionale Gewerbeflächenentwicklungskonzept in Schleswig-Holstein an und führt es weiter. Übergeordnetes Ziel des GEFEK 2.0 ist es, planerisch gesicherte, aber bisher nicht entwickelte Flächen in die Entwicklung zu bringen sowie ungesicherte Flächenpotenziale zu identifizieren und auf ihre Eignung als Gewerbeflächen zu überprüfen. Dadurch soll dem Mangel an gewerblichen Wirtschaftsflächen entgegengewirkt werden.

In der zweiten Phase (2024/2025) lag der Schwerpunkt darauf, anhand ausgewählter Praxisbeispiele einen „Handlungsleitfaden für die nachhaltige Entwicklung gewerblicher Bauflächen“ zu erarbeiten. Dieser soll künftig auch auf andere Flächenentwicklungen übertragbar sein. Die Ergebnisse wurden im September 2025 auf einer gemeinsamen Veranstaltung mit allen beteiligten Kommunen und Kreisen vorgestellt.

Weitere Informationen: www.planungsdialog.sh





Ansprechpartner: Christian Kliesow Remeș | Projektleitung Fon: 0431 / 24 84 – 150 | ckliesowremes@kiwi-kiel.de





04 // KiWi Team



Wirtschaftsförderung für ein zukunftsfähiges Kiel

Wir als KiWi sind die Zukunftsgestalterin, Strukturentwicklerin und Dienstleisterin für den Wirtschaftsstandort Kiel. Unsere drei Geschäftsbereiche – Immobilien & Projektentwicklung, Innovation & Talente und Marketing & Kommunikation – greifen bei vielen Themen der Wirtschaftsförderung ineinander. Es gilt, moderne Wirtschaftsflächen zu schaffen, Innovationen zu befeuern, Fachkräfte zu sichern und Kiel regional und überregional als innovative und zukunftsfähige Stadt zu positionieren. Wir vernetzen Unternehmen, Start-ups, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Innovationszentren, um die gesamte Wirtschaft der Landeshauptstadt in ihrer Entwicklung für die Zukunft zu unterstützen.

Hier stellen wir uns als KiWi vor. (Stand 07/2026)

Geschäftsführung, Organisation und Finanzen







Immobilien & Projektentwicklung







Innovation & Talente







Marketing & Kommunikation







Clean Energy Valley

Schleswig-Holstein

05 // Die KiWi in Zahlen 2025





06// Jahresabschluss 2025





Gewinn- und Verlustrechnung per 31.12.2025



Bilanz per 31.12.2025

Aktiva





Passiva



07// Rechtliche Hinweise



Institutionen des Aufsichtsrats

• Landeshauptstadt Kiel

• Unternehmensverband Kiel e.V.

• Förde Sparkasse



Impressum

Herausgeberin:

KiWi, Kieler Wirtschaftsförderungs- und

Strukturentwicklungsgesellschaft mbH

www.kiwi-kiel.de



Datum der Veröffentlichung: 08/2026



Bildrechte

01 // Editorial und Allgemein

- Portraitaufnahme Werner Kässens: Jan Konitzki

- Portraitaufnahmen aller Ansprechpartner*innen: Jan Konitzki

02 // Landeshauptstadt Kiel

- Hintergrund Luftaufnahme Kieler Förde: LMPIX/Heiko Landkammer

- Grafiken: Kieler Botschaft

03// Projekte

- Hintergrund Luftaufnahme Kieler Förde: LMPIX/Heiko Landkammer

// StrandOrt Kiel

- Hintergrund Luftaufnahme StrandOrt: LMPIX/Heiko Landkammer

// Gewerbegebiet Grasweg-Eichkamp

- Luftaufnahme: LMPIX / Heiko Landkammer

// EdisonDrei

- Luftaufnahme: Bjarne Rubin, Pixle Media

// Wissenschaftspark Kiel

- Visualisierungen: Goldbeck Nord GmbH

// Wissensquartier Schwentinemündung

- Luftaufnahmen: Zentrum für maritime Technologie und Seefischmarkt ZTS Grundstücksverwaltung GmbH

// produktions.netz

- Veranstaltungsfoto: Anschütz GmbH

// CAPTN Initiative

- Foto auf dem Wasser: Tom Körber

// Digitale Woche Kiel

- Fotos: Jan Konitzki

- Highlightvideo: Kabuja Filmproduktion

// Gründungs- und Start-up-Beratung

- Foto Vector Insights: Vector Insights / Quantitative Semantics GmbH

- Foto nascit: nascit GmbH

- Foto myProtectify: myProtectify gUG (haftungsbeschränkt)

-Foto screenable: screenable GmbH

- Foto PEUKA: Peuka GmbH

- Foto Explo: Explo

05 // KiWi Team

- Portraits KiWi-Mitarbeiter*innen: Jan Konitzki - Hintergrund KiWi Oberdeck: Joseph Ruben Heicks

- Grafik Kiwi in Zahlen: Kieler Botschaft

alle weiteren: KiWi, Kieler Wirtschaftsförderung